Very sexy und very tough

 

Es ist eng. Es ist laut. Aggression liegt in der Luft. So wie sich das für Punkrock gehört, wenn er wild übersteuert aus den Boxen quillt. Genauso wie bei Electric Love, den vier Schwarzkutten aus Stuttgart. Zu hören sind sie ab 18. Dezember auf „Heroine“, ihrem ersten Album.

 

 Line Up:

Vocals, Bass : Denise Wilson
Guitar : Sinja Mueller
Guitar : Tobias Kuenzl
Drums : Sebbi Kraenzlein

Aktuelles Album
Electric Love - Heroine:

 

 

Aktuelles Video
Electric Love - Idols:

 

Highlights: Songaufnahmen in New York mit CJ Ramone, Schweden-Tour, Musikmarathon @Roxy (Ulm), Musikmesse Frankfurt, Play Live 2013: 2. Platz, Emergenza Südwest Finale 2011 (@LKA, Stuttgart, 1.200 Besucher): 3. Platz

Shows: Rund 200 Konzerte spielen die vier in den letzten Jahren.

Support: u.a. für Anti Flag, Luxuslärm, Marky Ramone, CJ Ramone, Imperial State Electric, Mary’s Kids, Sonic Syndicate, Supersuckers, Wednesday 13, Heisskalt, Emil Bulls, TOS, Bakkushan, Radio Havanna, Ohrbooten, Jennifer Rostock, Prinz Pi, Massendefekt, Madball

Festivals: Minirock, Lanzenanger, Easter Cross, 48er, CSD, Rock im Weiler, New Sounds, Willkommen Sommer, Querbeat, Noise `n`Burg, Brightside, Seenachtsfest, Kult-Ur, BeatMeet, u.v.m.

Locations: u.a. Berlin (Sage Club, Junction Bar, Chesters), München (Kranhalle, Backstage, Unter Deck), Stuttgart (LKA, Röhre, Universum, Keller Klub, 1210), Hamburg (Logo), Bayreuth (Komm), Augsburg (Circus), Mühlhausen (Kulturfabrik), Worms (Scheune), Oldenburg (Tonmeisterei), Darmstadt (Goldene Krone), Ulm (Roxy), Hannover (Lux), ...

 

"Zwei von uns sind zwar Mädels, aber die haben mehr Eier als viele Kerle!" Eine klare Ansage, mit der sich Electric Love in die verbale Pole-Position bringen. Schon vergessen? Punk ist großmäulig – ist es immer gewesen. Das Female Fronted Quartett aus Stuttgart macht schließlich keine Musik für Schöngeister; Electric Love langen hin und räumen ab. Nach ihrer Show ist alles gesagt, oder besser: gnadenlos hinausgebrüllt. Ab und zu wird auch mal engelsgleich daher geträllert. Einfach so. Und genauso ist es auf ihrem aktuellen Album, das so live klingt, als wäre man mitten drin im Club. Mitten im Dunst aus Schweiß und Bier. Mitten drin im Akkord-Regen, der aus der Anlage prasselt. Voller Girlpower und so eindringlich wie es der Name "Heroine" erahnen lässt.

 

Alles stammt direkt aus den Händen der Vier - das Management ebenso wie die Musik selbst. Es sind Hände, die zupacken, die Instrumente malträtieren und ihnen nur das Gröbste und Derbste abringen. Und die dem Old-School-Punk mit Einflüssen aus Pop, Rock und Glam dennoch immer wieder erfrischend neue Wendungen entlocken. Einflüsse von Vorbildern wie Joan Jett, Distillers, Danko Jones oder Green Day sind zu hören, ja. Doch damit fühlt man sich schnell heimisch.

 

Ebenso mitreißend wie ihre neue Platte, ist die Liveshow von Electric Love. Dazu Frontfrau und Bassistin Denise Wilson: "Wir spielen mit Emotionen - unseren eigenen und denen unserer Fans. Mal sind wir fröhlich, mal rotzig und mal wütend. Und immer sind wir voll da." Voll da, das bedeutet: cool, sexy und sehr selbstbewusst.

 

Kein Wunder, denn die Schwaben sind nach Jahren on the road ein eingeschworenes Four-Pack; sie wissen, wie sie ihre Fans begeistern können. Schließlich haben sie seit ihrer Gründung 2009 unzählige Gigs gespielt, darunter auch zahlreiche Auftritte im Ausland. Sie supporteten unter anderem den durch das US-amerikanische Punk-Urgestein Ramones bekannten Sänger, Bassisten und Gitarristen C.J. Ramone und die ebenfalls US-amerikanische Punk-Ikone Anti Flag. Außerdem traten Electric Love unter anderem gemeinsam mit Größen wie Marky Ramone, Psychopunch sowie Sonic Syndicate auf und begleiteten Emil Bulls auf ihrer 2015er Candlelight and Hellfire-Tour.

 

Das am 18. Dezember beim Stuttgarter Label Bleeding Nose erscheinende Album "Heroine" beinhaltet alle Voraussetzungen, bei Fans wie Rezensenten Begeisterungsstürme zu entfachen. Denn Denise Wilson, Sinja Müller (Rhythmus-Gitarre), Lead-Gitarrist Tobias Künzl und Drummer Sebbi Kränzlein haben sich in den zwölf Songs jede Abschweifung, jeden Umweg und jede Ausschmückung versagt. Es geht so gerade heraus wie es sich für den Punk gehört – einfach voll auf die Zwölf.

 

 

Medias:

www.electriclove.de
www.facebook.com/electricloveofficial
www.instagram.com/electricloveband
www.youtube.com/user/ElectricLoveChannel